Waltraud Payr & Neuroathletik: Personal Training neu gedacht

Waltraud Payr verfolgt einen Trainingsansatz, der das klassische Fitnessdenken neu definiert. Als Gründerin von „Gesunde Fitness“ in Salzburg stellt sie das Nervensystem in den Mittelpunkt und zeigt, dass Bewegung, Leistung und Schmerzsteuerung im Gehirn beginnen. Mit Neuroathletik, funktionellem Training und ganzheitlichem Coaching arbeitet sie gezielt an den Ursachen statt nur an den Symptomen – mit dem Ziel, Menschen langfristig gesund, leistungsfähig und selbstständig zu halten.
WirtschaftsmacherTV: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von WirtschaftsmacherTV. Wir sprechen heute mit Waltraud Payr, der Gründerin von Gesunde Fitness in Salzburg, einer spezialisierten Personal Trainerin, die Neuroathletik, Functional Training und ganzheitliches Coaching kombiniert. Ihr Ansatz: das Nervensystem in den Fokus zu stellen, Bewegung neu zu lernen und so Leistungsfähigkeit zu steigern, Schmerzen zu lindern und Lebensqualität bis ins hohe Alter zu erhalten. Frau Payr, schön, dass Sie heute bei uns sind.
Waltraud Payr: Ja, mich freut es auch. Danke, dass ich da sein darf.
WirtschaftsmacherTV: Dankeschön. Viele Menschen, die regelmäßig trainieren, kennen ja auch dieses Problem, dass man trotzdem erschöpft ist, vielleicht sogar auch Schmerzen hat oder sie kommen leistungsmäßig gar nicht weiter. Wo setzen Sie da mit Ihrem neurozentrierten Personal Training genau an?
Waltraud Payr: Vorweg einmal, es ist so, dass in der klassischen Trainingslehre oder Betreuungslehre, Bewegungslehre ist es ja so, dass das muskuloskelettale System in den Fokus der Arbeit gestellt wird. Da wird davon ausgegangen, dass im Muskel Bewegung initiiert wird. Das würde heißen, Bewegung entsteht im Muskel, und das stimmt aber so nicht, weil es wird lediglich im Bewegungsapparat die Bewegung ausgeführt. Im neurozentrierten Training ist es so, dass das Nervensystem in den Mittelpunkt der Arbeit gestellt wird. Bewegung entsteht im Gehirn und nicht nur Bewegung, sondern auch Schmerzen, Emotionen und vieles mehr. Im Neuroathletiktraining tue ich die Funktionsweise und die Interaktion zwischen dem zentralen Nervensystem und dem peripheren Nervensystem betrachten, also ich schaue, wie die beiden gemeinsam matchen. Das heißt, ich schaue, mit welchen Übungen ich das Nervensystem optimieren kann, damit der Mensch ein besseres Output hat, damit er sich besser bewegen kann, damit er Schmerzen lindern kann, damit er sich effizient und gut bewegen kann.
WirtschaftsmacherTV: Das heißt, man spricht von sehr bewusstem Training, wo man gezielt auf die ganzen Wahrnehmungen eingeht, wie zum Beispiel das Sehen unter anderem, sich auf Muskelgruppen gezielt zu konzentrieren. Oder wie genau kann man sich das vorstellen? Jetzt bin ich Sportler, lasse mich von Ihnen coachen. Wie läuft so ein Training üblicherweise ab bei Ihnen?
Waltraud Payr: Mein Training läuft fast ab, wie man es sich klassisch vorstellt. Nur sind immer wieder Reize gesetzt. Ich tue das Nervensystem reizen. Ich gebe Reize ab. Das ist das Megaklasse an dem Ganzen, weil innerhalb von ein paar Sekunden kann ich schon schauen, ob für diese Person diese Übung der richtige Reiz ist. Das kann ich erkennen in: Der Mensch ist beweglicher, er kann mehr Gewichte stemmen, Schmerzen lassen nach oder von mir aus auch, dass er schneller sprinten kann, was auch immer. Aber dieses Nervensystem spricht innerhalb kürzester Zeit an.
WirtschaftsmacherTV: Sie haben selbst ja fast drei Jahrzehnte in einer Bank gearbeitet und dann den Schritt in die Gesundheits- und Fitnessbranche gewagt. Was war für Sie eigentlich der Moment, in dem Ihnen klar wurde, das ist genau das, was ich machen möchte, nämlich meine Leidenschaft zum Beruf jetzt machen werde?
Waltraud Payr: Es waren knapp 20 Jahre, in denen ich in der Bank gearbeitet habe. Die anderen Jahre habe ich genutzt, um mich weiterzubilden, um diese Ausbildungen zu machen. Kinder habe ich auch gekriegt in der Zwischenzeit. Der Moment, wo mir das klar geworden ist, da war ich schon selbstständig. Es war Jänner 2019. Ich sitze in der Bank, ehrlich gesagt frustriert über die Arbeit, denn ich habe schon ein Training absagen müssen. Ich habe es absagen müssen, weil ich aufgrund meiner Tätigkeit in der Bank keine Zeit gehabt habe. Und dann sitze ich an diesem Tag, ich sitze im Büro, und mir war ganz klar, eigentlich könnte ich jetzt auf der Trainingsfläche stehen und meine Leidenschaft, Menschen gesünder, schneller, besser zu machen, da war mir ganz klar, heute Abend werde ich mit meinem Mann sprechen. Und mir war ganz klar, morgen gehe ich zu meinem Chef und werde sagen, ich höre auf. Ich mache nur noch Trainings.
WirtschaftsmacherTV: Und das haben Sie dann auch gemacht so?
Waltraud Payr: Genau so, wie ich es jetzt gesagt habe, habe ich es dann auch gemacht.
WirtschaftsmacherTV: Und dieser Begriff der Neuroathletik, wann ist Ihnen der begegnet? Wann haben Sie davon das erste Mal gehört?
Waltraud Payr: Ja, also das Wort, wenn man das googelt, findet man es, glaube ich, ja gar nicht. Der Namensgeber, sage ich, ist der Lars Lienert. Ich bin darauf aufmerksam geworden, ja schon einige Jahre her. Also so richtig ist der Begriff an die Öffentlichkeit gekommen und bekannt geworden 2014, wie die deutsche Nationalmannschaft Weltmeister geworden ist in Brasilien. Da ist der Lars Lienert im Betreuerstab dabei gewesen mit Neuroathletik-Training. Und ich habe dann tatsächlich Jahre später schon im Fernsehen einen Bericht gesehen vom deutschen Handballspieler, vom Dormann. Und ich kann mich jetzt nicht mehr exakt erinnern, ist es die linke oder die rechte Ecke, der hat diesen Ball da oben nie fangen können. Und das haben natürlich die Mannschaften, die Konkurrenz, natürlich auch ausfindig gemacht. Und dann habe ich den Bericht im Fernsehen gesehen, wo der Lars Lienert mit diesem Dormann trainiert hat. Und er hat mit einer ganz fancy Augenklappe und da war so ein Stift mit diesen Buchstaben drauf. Und dann hat er ein paar Augen-Liegestütze gemacht und auch Zungenkreisen und ganz fancy. Und ich dachte, komisch, was machen die denn da? Jetzt ist mir natürlich alles klar, aber das war so fast schon voodoo-mäßig. Dann hat er alle Bälle gefangen in dieser Ecke und das war sensationell. Und da war für mich klar, okay, ich habe sofort nachschauen müssen, Lars Lienert, was macht der? Gibt es da Schulungen? Was kann man denn da alles machen? Und ja, ich bin dann fündig geworden. Das war dann das eine oder andere Mal auch für meine Ausbildungen in Deutschland. Und ja, habe da alles, was nur gegangen ist, darüber gelernt. Und mittlerweile kann ich selber weiterhelfen.
WirtschaftsmacherTV: Ja, und jeder, der Ihre Hilfe auch in Anspruch nimmt, sieht sich ja zu Beginn gleich konfrontiert mit einer Neuro- als auch Bewegungsanalyse. Wie genau läuft diese Analyse ab?
Waltraud Payr: Ja, nachdem ich mit den Kunden gesprochen habe, ist es ganz wichtig, die kommen schon in einem gemütlichen Sportgewand natürlich zu mir, weil diese Anamnese läuft so ab: Das Allerwichtigste ist am Anfang, dass ich mit den Kunden einfach einmal spreche und diese Person kennenlerne. Weil es ist für mich schon einmal ganz wichtig, ein Gefühl zu haben, was hat diese Person vor mir für Wünsche, für Hobbys, für eine Anregung, was für eine Erwartung an das Training, was für eine Erwartung an mich. Gesundheitsparameter natürlich herausfinden, die ganzen Bewegungstests, Funktionstests. Und ganz wichtig natürlich auch diese Neurofilter-Tests, nenne ich die. Da wird einmal ganz grob schon einmal so drüber geschaut, wie ist das visuelle System, also was geben die Augen für Informationen in meinem Kopf ab, mein Gleichgewichtssystem, meine Propriozeption. Das sind dann schon so Filtertests, wo ich sage, wie funktioniert dem sein Nervensystem. Das ist dann auch ganz interessant und lustig, weil diese Filtertests, die ich da mache, das sind ja schon wirklich Reize an das Nervensystem. Und da sind die Menschen oft sehr fasziniert, weil dann wirklich so als Beispiel, wer im Stehen seine Zehen berühren möchte und das noch nie gekonnt hat, und das dann plötzlich funktioniert. Das ist lustig zum Beobachten, wie das ankommt bei den Leuten.
WirtschaftsmacherTV: Da kommen ja eben auch Menschen zu Ihnen, die unter anderem Schmerzen haben, Verletzungen schon mitbringen. Wie unterscheiden sich da diese Ansätze bei Ihnen jetzt von einem wirklich klassischen Fitnessstudio-Trainingsprogramm in der Praxis?
Waltraud Payr: Also vorweg einmal gesagt, das klassische Training wird nicht ersetzt durch Neuroathletik-Training. Das Neuroathletik-Training, das zielt nicht darauf ab, dass ich jetzt ein Sixpack forme oder meinen Bizeps wachsen lasse, sondern da will ich ja wirklich das Nervensystem einmal so richtig auf Hochtouren bringen können, damit die Schmerzen auch dann gelindert werden können, dass ich Defizite auftrainieren kann oder die Menschen leistungsfähiger machen kann. Und da ist es halt wirklich auch wichtig, dem Gehirn zu sagen, schmerzende Schulter, schmerzendes Knie, was auch immer, dass das wieder Sicherheit bekommt, dass ich dieses Verletzungstrauma da aufbrechen kann. Und ich sage, ich will, dass wirklich das periphere Nervensystem mit dem zentralen Nervensystem wieder ein Match wird. Ich darf dieser verletzten Struktur, die wieder geheilt ist, die Information geben, es ist alles okay, du darfst dich bewegen, schmerzfrei bewegen.
WirtschaftsmacherTV: Können Sie da vielleicht ein Beispiel nennen, wie man jetzt wirklich ganz konkret mit dem Nervensystem arbeiten kann, um eben vielleicht Schmerzen zu lindern oder die Leistung zu steigern?
Waltraud Payr: Bleiben wir vielleicht bei dem Beispiel, was ich zuerst erwähnt habe, wo man plötzlich seine Zehen berühren kann im Stand. Oder vielleicht hat man da sogar schon Schmerzen irgendwo in der Beugung. Natürlich finde ich da immer individuell heraus, was auf diese Person matcht. Aber ein konkretes Beispiel wäre jetzt in dem Fall wirklich für das Beugemuster, da gibt es ja wieder Regionen im Gehirn, die dafür zuständig sind und ich erwähne jetzt einfach einmal das Mittelhirn. Das Mittelhirn ist zuständig dafür, dass ich mich gut beugen kann. Und wenn ich jetzt gezielt das Mittelhirn anspreche, das wären jetzt beispielsweise, natürlich muss ich auch darauf achten, dass die Ausführung korrekt ist, dass die Position passt, dass ich die richtigen Nerven erwische. Aber da wäre jetzt ein konkretes Beispiel: vertikale Blicksprünge. Das heißt, ich behalte meinen Kopf ruhig, aber nur die Augen bewegen sich von oben nach unten. Also ich habe oben einen Punkt, unten einen Punkt und das Auge bewegt sich vertikal von oben nach unten, fixiert immer oben und unten den Punkt. Oder ein anderes Thema wären diese Augen-Liegestütze mit dem fancy Stift, den ich zuerst erwähnt habe. Einfach ein paar Wiederholungen und dann kann ich mich nach vorne beugen.
WirtschaftsmacherTV: Das heißt, nur mit der richtigen Blicktechnik sozusagen kann man diese Beugung schaffen?
Waltraud Payr: Ja, kann man schaffen. Es ist natürlich so, es gibt sehr wohl auch Übungen, die mich schlechter machen. Das wäre natürlich für mich jetzt auch eine sehr wertvolle Information, wenn das nicht funktioniert, weil dann würde ich ja weiter testen und schauen, was mir der Mensch bei dem Test abliefert. Aber das wäre jetzt ein Beispiel, ich steuere das Mittelhirn an, das für meine Vorbeugung verantwortlich ist.
WirtschaftsmacherTV: Sie haben ja auch den einen oder anderen größeren Erfolg zu verzeichnen bei der Arbeit mit Ihren Kunden und Kundinnen. Welches Beispiel fällt Ihnen da ganz konkret ein, wo Sie gesehen haben, wie stark Ihr Training sich eigentlich positiv auswirkt auf die Menschen?
Waltraud Payr: Ich habe da schon wirklich einen ganz konkreten Fall vor mir. Das weiß ich noch, wenn ich da meine Augen schließe. Die Dame vor mir war sehr verzweifelt und hat sehr große Angst gehabt, weil sie sich hätte einer Schulteroperation unterziehen müssen. Nach vielen erfolglosen Behandlungen, also klassischen Behandlungen, hat sie da von mir gehört. Und die Schulter war eigentlich laut Arzt ja eh in Ordnung. Aber sie hat nicht locker gelassen, weil sie hat Schmerzen gehabt. Sie hat ihre Tasse nicht in das obere Regal stellen können, ohne dabei Schmerzen zu haben. Und mit unter 50 Jahren brauche ich das nicht. Ja, wir haben mit der wirklich gezielt das Nervensystem wieder überprüft. Wir haben alles gemacht, dass die Schulter wieder Sicherheit kriegt. Dieses Verletzungstrauma aufgebrochen. Wir haben daran gearbeitet, dass das zentrale Nervensystem und alles, was in der Schulter innerviert wird, dass das wieder matcht, dass die beiden wieder gemeinsam arbeiten. Dem Gehirn ist es ja egal, ob ich jetzt meine Tasse da schmerzfrei raufheben kann oder ob ich einen sicheren Tennisschlag oder was auch immer machen kann. Das Gehirn will nur eines: Es will deine Sicherheit und dein Überleben. Und wir wollen aber mehr. Wir wollen schmerzfrei unsere Tasse da raufheben können und schmerzfrei einen tollen Tennisschlag machen oder einen Golfschlag oder was auch immer. Und die Sicherheit wollen wir dem Gehirn geben mit diesen Korrekturübungen.
WirtschaftsmacherTV: Da sind Sie sicherlich auch die richtige Ansprechpartnerin, wobei der Begriff Personal Training bei sehr vielen dergleichen Unbehagen auslöst, weil es auch eben damit assoziiert wird oft, es ist zu teuer oder es ist einfach ein Luxus, den ich mir gar nicht leisten muss im Endeffekt. Wie entgegnen Sie diesen Vorurteilen?
Waltraud Payr: Ich persönlich sehe Personal Training nicht als Luxus. Ich sehe es auch nicht als Ausgabe. Ich sehe es vielmehr als Investition in mich selber, in meine Gesundheit, in meinen Körper. Und ich würde eher die Frage umdrehen: Kann ich es mir leisten, nicht im Hier und im Jetzt in meine Gesundheit zu investieren? Was kostet es mich, wenn ich das jetzt nicht mache? Ich bin ein Mensch, bin 70 Jahre alt und möchte schon noch 15, 20 oder mehr tolle Sommer erleben mit Bergwandern, schönen Strandspaziergängen, vielleicht sogar mit Beachvolleyball, was auch immer, Sonnenuntergänge am Meer. Oder ich bin 70, habe noch 15, 10, vielleicht noch 5 Jahre vor mir, wo ich mit dem Rollator im Garten des Seniorenheims spazieren gehe. Das wäre vielleicht auch noch so eine Überlegung. Ich wünsche mir, dass die Menschen so lange wie möglich ein geiles Leben haben und ganz wichtig, diese Selbstständigkeit bis ins hohe Alter.
WirtschaftsmacherTV: Und da spielt ja eben auch in Ihrer Arbeit, Themen wie Atmung, Stressmanagement als auch Schlaf und Nährstoffe eine sehr, sehr große Rolle. Wieso sind diese Faktoren für den Trainingserfolg so essenziell?
Waltraud Payr: Das ist für mich ganz wichtig. Für ganzheitliche Gesundheit muss ich wirklich alle Systeme ein bisschen unter die Lupe nehmen. Und Atmung, also ich habe im Personal Training sofort gemerkt, dass sehr viele Menschen falsch atmen. Und das hat nicht nur gesundheitliche Auswirkungen, das hat fatale Folgen und ich kann mich sogar krank atmen. Also Atemtests in der Anamnese oder in meiner Analyse, wie ich sie nenne, sind immer essenziell. Atemtests werden in meinem Training immer berücksichtigt, dass die Menschen wieder lernen, richtig zu atmen. Und sie kriegen natürlich auch, ich nenne es immer Hausübungen, teilweise auch Atemübungen als Hausübungen mit. Stressmanagement: Da ist es so, dass in die Köpfe, das ist, glaube ich, schon überall angekommen, dass schlechter Stress uns krank macht und was für Auswirkungen das auf unseren Körper hat. Da ist es mir wieder ganz wichtig, dass ich die Menschen sehr gut kennenlerne, mit denen ich zusammenarbeite. Weil bis jetzt habe ich immer herausgefunden, welches Thema oder welche Entspannung für die Person passt. Es passt nicht für jeden Yoga oder Meditation. Aber bis jetzt ist es mir immer noch gelungen, dass wir irgendeinen Weg gemeinsam gefunden haben. Nährstoffe sind auch ein ganz wichtiges Thema für mich. Ich sage immer, wir verhungern vor einem vollen Teller. Die Nährstoffdichte in den Lebensmitteln ist nicht mehr da. Das ist so. Aber das kann man Gott sei Dank auch ganz gut testen. Also mit Bluttests kann man Nährstoffdefizite ja sehr gut aufdecken. Aber ich bin dann natürlich hellhörig, wenn Menschen kommen und sagen, sie haben Brain Fog, sie haben Schlafstörungen, vielleicht merken sie sich Namen schon nicht mehr oder haben Gedächtnisschwächen, ständige Migräne, dass man da schon ein bisschen darauf hinhört. Weil das sind oft schon Hinweise, welche Nährstoffe vielleicht fehlen. Und wie gesagt, man kann es testen. Und es ist wichtig, dass man da auf die Qualität schaut. Es ist sehr viel am Markt, was man vielleicht lieber nicht einnehmen sollte. Also da ist ganz entscheidend, dass man auf die Qualität achtet.
WirtschaftsmacherTV: Wenn sich jetzt der eine oder andere angesprochen fühlt, weil er vielleicht eine Verletzung hat, Schmerzen hat oder einfach nur gesünder leben möchte, wie wäre jetzt der nächste Schritt? Wie sollte man mit Ihnen in Kontakt treten?
Waltraud Payr: Am besten ist, wenn mich jemand anruft und dann macht man sich einen kostenlosen Termin aus, ein Erstgespräch. Da tut man sich einmal kennenlernen, schaut, passt die Chemie, wollen wir überhaupt gemeinsam etwas machen. Und dann machen wir uns einen Termin aus, führen die Analyse durch und dann schauen wir auch schon konkret, wie kann eine Betreuung, wie kann ein Training mit mir gemeinsam ausschauen.
WirtschaftsmacherTV: Und vielleicht abschließend noch, weil Sie vorhin ja den Menschen ein langes und vor allem geiles Leben gewünscht haben, besonders im goldenen Alter, was wünschen Sie sich persönlich für Ihr Unternehmen, für Ihre Branche in den nächsten zehn Jahren? Was ist Ihre große Vision?
Waltraud Payr: Meine große Vision ist, wenn ich an das goldene Alter denke, mir ist es ein sehr großes Anliegen, den Menschen so lange wie möglich die Selbstständigkeit zu erhalten. Also nicht nur diese Lebensjahre zu schenken, sondern diese gesunden Jahre zu schenken. Und ich möchte, dass Menschen, die gerne bis ins hohe Alter Ski fahren, Tennis spielen, Bergwandern, Klettern, was auch immer, dass die das machen können. Und Menschen, die einfach, ja, wenn wer das nicht will, dann ist eh klar, dann findet man auch einen Weg. Aber dass sie Spaß haben so lange wie möglich. Ich persönlich möchte 100 werden und wenn es geht, möchte ich mit 90 noch eine richtig klasse Skipiste runterfahren. Und das wünsche ich allen anderen auch.
WirtschaftsmacherTV: Frau Payr, dann hoffe ich, dass Sie das auch erreichen werden. Ich wünsche Ihnen viel Gesundheit, alles Gute und danke, dass Sie heute bei uns im Studio waren.
Waltraud Payr: Dankeschön.
Wirtschaftsmacher.com: Vielen Dank für das Interview und danke fürs Zusehen.
Erfahren Sie mehr über Waltraud Payr und ihr Trainingskonzept auf: www.gesundefitness.at.
Impressum:
Waltraud Payr
Staichnachstr. 16
5102 Anthering
0664 4339313
Waltraud.payr@outlook.com | traudi.payr@sbg.at
www.gesundefitness.at





















