Dr. Armin Breinl: Funktionale Drinks & gesundes Altern

Zuckerhaltige Getränke sind für viele Menschen fester Bestandteil des Alltags – oft ohne Bewusstsein für die langfristigen Auswirkungen auf den Körper. Gleichzeitig wächst das Interesse an funktionalen Alternativen, die über reine Erfrischung hinausgehen und gezielt unterstützen sollen. Dr. Armin Breinl, Arzt und Entwickler der Marke 2B Drinks, beschäftigt sich seit mehr als 25 Jahren mit der Verbindung von natürlichen Inhaltsstoffen, Geschmack und gesundheitlichem Nutzen. Er spricht über die Entstehung funktionaler Getränke, die Herausforderungen eines stark preisgetriebenen Marktes und darüber, warum sich gesunde Alternativen trotz wachsender Nachfrage nur langsam durchsetzen.
Wirtschaftsmacher.com: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von WirtschaftsmacherTV. Wir sprechen heute über 2B Drinks, eine österreichische Marke für funktionale Getränke mit über 50 % Fruchtanteil, ganz ohne Zuckerzusatz oder künstliche Süßstoffe. Entwickelt vom Grazer Arzt Dr. Armin Breinl, vereinen die Sorten 2B Active, 2B Relaxed und 2B Healthy natürlichen Genuss mit gezielter Unterstützung für Energie, Entspannung und Regeneration. 2B Drinks zeigt, dass gesunde, natürliche Funktionsgetränke nicht nur gut schmecken, sondern auch einen echten Mehrwert für Körper und Geist liefern und damit eine zeitgemäße Alternative zu herkömmlichen Energy- und Erfrischungsgetränken darstellen. Herr Dr. Breinl, schön, dass Sie heute bei uns sind.
Dr. Armin Breinl: Vielen Dank für die Einladung. Ich muss noch dazu sagen, wir sind sogar ein steirisches Getränk. Wir sitzen da in der Steiermark. Also Steiermark produziert gesunde Getränke, das ist schon eine tolle Sache.
Wirtschaftsmacher.com: Wir sind in Leibnitz. Wo genau in der Steiermark produzieren Sie denn?
Dr. Armin Breinl: Ja, das ist die Firma Grünewald, soll man nicht zu laut sagen, in Stainz, die uns die Grundstoffe liefert und mit denen wir jahrelange Zusammenarbeit haben, und die auch wirklich ein tolles technisches Know-how haben, weil es ist nicht so leicht, diese Inhaltsstoffe, die wir in den verschiedenen Getränken haben, auch in einen Fruchtsaft umzusetzen, ohne dass das Ganze einfach nur ausflockt. Also da ist schon einiges an Know-how drinnen, dass wir diese Produkte so auf den Markt bringen können.
Wirtschaftsmacher.com: Da werden wir auch gleich noch einmal ausführlicher darüber sprechen. Sie selbst sind ja Arzt und auch Mitglied der österreichischen Anti-Aging-Gesellschaft. Was war überhaupt der Auslöser, dass so ein funktionales Getränk wie 2B Drinks entwickelt wurde?
Dr. Armin Breinl: Das Ganze ist eigentlich in einer Spaßrunde entstanden. Und zwar hat mein Freund, der Professor Metka, der ist ja Präsident von dieser Anti-Aging-Gesellschaft, der hat damals ein Buch präsentiert, wo es um Anti-Aging vor allem für den Mann gegangen ist. Was kann ich tun, um gesund älter zu werden? Hauptproblem heute: Wir werden alle älter, wir werden alle viel älter als vielleicht noch vor 40 Jahren. Wenn man gesund bleibt, geht man in die 100 Jahre, und darum geht es, dass man im Endeffekt gesund alt werden muss. Ich glaube, es wird niemanden mehr geben, der uns später pflegt. Diese Pflegekräfte haben wir schon jetzt nicht mehr. Also sollte man auf seine Gesundheit achten, um eben im Alter nicht unbedingt pflegebedürftig zu werden. Das ist so ein Hintergrund. Also gesundes Altern, ich sage nicht Anti-Aging, sondern eigentlich Successful Aging. Wir sollen mit Erfolg alt werden, dass man es halt mit 100 praktisch dann, unter Anführungszeichen, gesund in die Kiste hinein fällt. Das wäre natürlich der Wunsch. Wird es nicht immer geben. Man soll halt wirklich versuchen, und da hat eben diese Gesellschaft so verschiedenste Richtungen, dass man eben alles tun kann, wie man sich gesund erhält. Da geht es auch um Hormontherapie und viele andere Dinge, natürliche Ergänzungsstoffe, die man zu sich nehmen kann. Und im Rahmen dieser Gesellschaft sind wir zusammengesessen, haben wir eben das neue Buch besprochen, und dann kam es dazu, dass wir gesagt haben, das sind so viele Inhaltsstoffe, die da beschrieben werden aus den verschiedensten Ländern der Welt, China, aus Ägypten, Südamerika, von denen man weiß, dass sie das Altern unterstützen, also das gesunde Altern unterstützen, dass sie hormonaktivierend sind. Und dann haben wir abends immer zusammengesessen und gesagt, eigentlich sollte man das eher zu sich nehmen, aber nicht so in Pulverform oder eine Handvoll Kapseln schlucken. Ginseng zum Beispiel ist sehr grauslich, das riecht wie ein alter Socken zum Beispiel, sondern versuchen wir das in ein gutes Getränk zu verarbeiten. Und ich bin dann von diesem Kongress zurückgekommen und dann haben wir das versucht umzusetzen, und das ist dann gelungen. Das erste Produkt ist das sogenannte 2B Active gewesen, das hat damals eben Horny geheißen, darauf können wir später noch zurückkommen. Und haben das dann einfach umgesetzt als Spaßidee. Und ja, aus der Idee wird dann oft eben doch was Ernsteres, und zwischendurch feiern wir uns praktisch jetzt, das sind ja die 25 Jahre unserer Getränke.
Wirtschaftsmacher.com: 25 Jahre, sehr, sehr langer Zeitraum.
Dr. Armin Breinl: Ist sehr lang, und da merkt man erst, wie schwierig es ist, wirklich irgendwas im Markt zu etablieren. Vor allem, wenn etwas einmal teurer ist und auch schwer zu verstehen ist.
Ich kann über Coca-Cola so reden, das sind einfach Erfrischungsgetränke, die seit Jahrzehnten am Markt sind. Und jetzt mit einer neuen Idee zu kommen und zu sagen, ich habe jetzt ein Getränk, das nicht nur erfrischt oder frisch macht, sondern wirklich auch unterstützt, das ist halt schwierig. Vor allem in der heutigen Zeit, wo die Werbung so viel verspricht und kaum was hält. Und dann kommt man wieder mit etwas, wo man gar nicht ausloben darf richtig, dass es all das kann, weil das Lebensmittelgesetz sehr, sehr streng ist. Du kannst irgendwelche Claims erfinden, wo du Sachen versprichst, die aber nicht mit Medizinischem zu tun haben. Im Medizinischen wird es schwierig. Also zu sagen, das unterstützt dich jetzt da und dieser Inhaltsstoff ist jetzt dafür gut, dann wirst du schon angezeigt von der Lebensmittelpolizei. Das darf man nur bei bestimmten Kategorien sagen. Nahrungsergänzungsmittel wäre die nächste Stufe. Dann gibt es noch diätische Lebensmittel. Da gehören wir eigentlich auch dazu. Dann dürfte ich sagen, was es ist, der Nachteil: Dann darfst du wieder nur in der Apotheke verkauft werden. Also es ist ein sehr enger Grad, auf dem wir uns bewegen. Schwierig, diese Erfolge, die diese Getränke am Körper auswirken, weiterzugeben. Das ist das Hauptproblem der Produkte.
Wirtschaftsmacher.com: Was glauben Sie selbst eigentlich persönlich, warum greifen Menschen doch immer noch sehr, sehr gerne zu herkömmlichen Limonaden oder eben Energydrinks? Und ist vielleicht auch das Thema gesundes Trinken noch nicht ganz so in der Gesellschaft angekommen?
Dr. Armin Breinl: Das Problem ist auch das Hirnkastl. Wenn ich Zucker anbiete, dann merkt sich das sofort und das ist in gewisser Weise wie eine Droge. Man wird abhängig davon. Und wenn ich jetzt ein Getränk mit viel Zucker habe, dann sagt das Hirn, das tut mir gut, ich will das haben. Das denkt nicht daran, was der Zucker alles Schlechte im Körper bewirkt. Das ist leider so. Es ist bestätigt, dass wirklich der Zucker im Hirnkastl dieses Verlangen danach triggert. Deswegen essen wir so gern Süßspeisen und vor allem auch bei den Getränken. Es war ja früher nicht so ein großes Problem. Da hat man vielleicht einmal in der Woche eine kleine Flasche Cola getrunken oder irgendeine andere Limonade. Aber heute ist es so, dass diese Unmengen sind, die da getrunken werden, ob es jetzt Energydrinks oder Softdrinks sind, wo bis zu 13 Stück Würfelzucker in einer Dose sind. Das muss ich mir mal vorstellen. Und da wird einfach zu viel konsumiert. Und wenn ich mir so denke, sitzen Kinder bei der Aufgabe und haben dann eben so eine Zwei-Liter-Flasche Softgetränk oder ein paar Dosen stehen, die sie dann im Rahmen des Nachmittags trinken – das macht den Körper kaputt.
Wirtschaftsmacher.com: Wenn man jetzt eben von Würfelzucker sprechen in so einer großen Menge: Was ist eigentlich die empfohlene Höchstdosis?
Dr. Armin Breinl: Wir sind dabei bei 5 Gramm bis 8 Gramm, sagt man. Und wenn man es erstellt – 25 Gramm wäre es – und 5 Gramm wäre pro Dose eigentlich, 5 bis 8 Gramm das Ideale. Und wir sind da bei ganz anderen Zahlen. Also das ist unglaublich, was da konsumiert wird und was im Endeffekt den Körper auch kaputt macht. Man muss wissen, Diabetes explodiert derzeit. Also Diabetes-Erkrankungen sind eine der größten Herausforderungen der Medizin für die nächsten Jahrzehnte und mehr. Ich sage immer, beim Lungenkrebs und Rauchen war es so, da hat man gesagt, okay, Rauchen ist zuständig für Lungenkrebs, hat man dann verboten. Der Lungenkranke ist relativ rasch verstorben. Der Diabetiker kostet die Gesundheit ewig – das darf man gar nicht so laut sagen. Du kommst zu Herzerkrankungen, Gefäßerkrankungen, Nierenerkrankungen, Augenerkrankungen.
Wir kennen den Diabetesfuß, wo die Durchblutung immer schlechter wird und dann abgenommen wird. Es sind viele Erkrankungen, die sich über viele Jahrzehnte hinziehen, ausgelöst durch Diabetes.
Einerseits den leider angeborenen oder auch den, den man sich selbst erwirbt, indem man einfach das Pankreas ausbrennt, indem man zu viel Zucker zu sich nimmt.
Wirtschaftsmacher.com: Jetzt haben Sie ja selber drei verschiedene Sorten mitgebracht. Also wir haben einmal 2B Happy, 2B Relaxed und 2B Active. Wie unterscheiden sich jetzt diese Getränke, gerade in Bezug auf Wirkung, Inhaltsstoffe, aber auch typische Alltagssituationen? Was müsste ich jetzt wann trinken?
Dr. Armin Breinl: Die Grundidee war immer einmal primär das Anti-Aging. Bei der roten Dose, also bei dem 2B Active, ist es so, dass das aktivierende Inhaltsstoffe hat, die den Körper praktisch pushen. Also ein natürlicher Energiebooster. Beim Energydrink muss man aufpassen, weil dann bist du wieder in eine andere Richtung. Also ein Energielieferer, der durch die Inhaltsstoffe einerseits aktiviert, sogar ein bisschen aphrodisiert. Und das sind schon einmal die wichtigen Basisdinge. Ich sage immer, es ist ein Triple-A-Getränk. Und das Gegenteil dazu ist natürlich zum Yang das Yin. Also wenn ich mich aktiviere, brauche ich wieder etwas zum Entspannen. Da sind ja die Chinesen ganz weit voraus. Oder auch Yoga ist in aller Munde – runterkommen, entspannen. Da haben wir auch Inhaltsstoffe, das L-Tryptophan zum Beispiel, das sehr gut auf diesen Serotoninstoffwechsel wirkt. Und aus meiner Ordination heraus kenne ich den guten Erfolg von diesen natürlichen Stoffen. Da muss ich auch ein Produkt machen, wo das Gegenteil zum Yang, das Yin, dazukommt. Und das ist eben dann die gelbe, entspannende Dose. Und das allerletzte war dann unser sogenanntes Hanfgetränk. Das ist ja ganz schwierig zu positionieren, weil Hanf ist ja immer noch sehr, sehr hinterfragt. Wie viele positive Erfolge durch die Hanfpflanze erreicht werden, im medizinischen Bereich auch. Und ich war da eben auch bei einem Seminar über die Heilpflanze Hanf. Da habe ich mir gedacht, das sind so viele gute Effekte in dieser Pflanze, das sollte man auch versuchen in ein gesundes Getränk einzubauen. Und da haben wir auch sehr, sehr lange daran gearbeitet, um praktisch nicht diese berauschenden Wirkstoffe zu haben, aber doch unterstützend für den Körper aus der Hanfpflanze etwas gewinnen konnten. Und es ist da reines Hanfpulver auch drinnen. Natürlich auch dem Lebensmittelgesetz entsprechend. Wir haben lange gebraucht, bis wir dort sind, wo wir heute sind, dass man so etwas auch anbieten kann.
Wirtschaftsmacher.com: Es ist ja wirklich ein erheblicher Auszug auch an Vitalstoffen. Um noch ein paar wenige aufzuführen: Wir haben L-Arginin, Maca, Ginseng, L-Tryptophan, Glyptophan, wie Sie schon gesagt haben, Melisse, Hanfpulver oder eben auch Spirulina in Ihren Rezepturen. Da stellt sich jetzt natürlich die Frage: Wie erklärt man das einem Konsumenten, ohne zu viel Wirkung zu versprechen vielleicht auch?
Dr. Armin Breinl: Das ist eben das Problem. Viele kennen die Wirkstoffe nicht. Ich meine, bei Ginseng ist es bekannt, es kommt aus China, hat schon immer einen sehr guten Ruf. Maca haben wir eigentlich mit dem Getränk damals mit eingeführt nach Europa. Das gibt es zwar schon seit vielen Jahrhunderten auch, wird in Spanien wohl zum Hochzeitsbrot eingebaut, weil wir eben wissen, dass das da auch ein bisschen unterstützt. Von dem her, es kommt aus Südamerika und wurde von den Inkas verwendet. Ginseng, haben wir schon gesagt. Dann das Gelee Royal kennt man von Ägypten her. Das wurde den Pharaonen mit ins Bett gelegt, wenn sie begraben wurden. Das sind lauter Inhaltsstoffe, die sich über viele Jahrhunderte, Jahrtausende schon bewährt haben als, unter Anführungszeichen, Anti-Aging-Stoffe. Und dann geht es weiter. Spirulina kennt man heute auch schon. Also diese Alge, die sehr positiv den Gesundheitskreislauf beeinflusst. Da muss man immer sehr aufpassen, was man alles sagt. Aber Spirulina ist leider auch ein sehr teurer Wirkstoff. Und eben das Hanfpulver, habe ich gerade vorher angesprochen, ist auch sehr teuer. Und das ist auch der Grund, warum diese Getränke sich in einer ganz anderen Preisklasse bewegen. Ich denke immer, wenn ich so sehe, was meine Patientinnen an Nahrungsergänzungsmitteln und so Sachen Geld ausgeben, in der Hoffnung, dass da etwas rauskommt. Da ist es immer schwierig zu erkennen: Warum ist ein Getränk teurer? Weil eben wirklich gute Inhaltsstoffe drinnen sind. Und dann kommt dazu der Fruchtanteil, darf man nicht vergessen.
Wirtschaftsmacher.com: Genau, es muss ja auch noch schmecken. Sie setzen ja auf über 50 % Fruchtanteil, verzichten aber auf Zuckerzusätze und künstliche Süßstoffe.
Dr. Armin Breinl: Man muss das alles ein bisschen trennen anfangen. Also auch in den Getränken ist ja auch Zucker von den Früchten. Aber das ist etwas anderes, ob ich einen Fruchtanteil drinnen habe oder ob ich Zucker zusetze. Das heißt, raffinierter Zucker – also die Fruktose ist auch ein raffinierter Fruchtzucker – ist auch nicht gesund. Früchte selbst kann man zu sich nehmen, das ist in Ordnung. Und es kommt auch immer auf die Menge an. Das ist das Hauptproblem, dass man immer alles einfach zu viel zu sich nimmt. Ich war damals einmal eingeladen, das erzähle ich gerne, im Rahmen der Filmfestspiele. Da gibt es immer so Abend-Events, das machen gewisse Firmen. Und die sind damals auf das Horny gestoßen und wollten unser Getränk mit dabei haben. Und an einem Abend hat eine das gelesen, was alles drinnen ist. Und dann liest sie Gelee Royal. Da hat sie gesagt: „Da ist Gelee Royal drinnen, das macht so schön.“ Und daraufhin haben die vier, fünf, sechs Dosen getrunken. Also da denke ich mir, dass die am nächsten Tag wahrscheinlich mehr als vor der Kamera auf der Toilette gesessen sind. Also man muss schon wissen, was man tut. Das ist halt schon – wenn man sich auskennt, welche Inhaltsstoffe was bewirken, dann versteht man auch, wie diese Getränke wirken können.
Wirtschaftsmacher.com: Jetzt gibt es ja auch in der Branche einige Produkte mit sehr großen Health Claims, teilweise ja auch, aber auch immer wieder mit verstecktem Zucker oder auch künstlichen Zusätzen. Woran erkennt jetzt der Konsument wirklich aus Ihrer Sicht ein schwarzes Schaf und wie grenzen Sie da auch ganz bewusst 2B Drinks davon ab?
Dr. Armin Breinl: Es ist extrem schwierig, weil man muss sich wirklich Zeit nehmen und Inhaltsstoffe lesen. Bei den meisten Produkten, wenn du hinten anfängst zu lesen, ist einmal Inhaltsstoff Wasser und dann kommt Zucker. Und das sagt alles aus. Wenn ich lese, wie viel drinnen ist, dann kann ich da schon die Unterschiede feststellen. Ich sage ja, wir haben ja auch Frucht und mit der Frucht Fruchtzucker mit drinnen. Eine gewisse Energie brauche ich ja. Also sonst brauche ich gar nichts essen, den ganzen Tag nichts trinken. Also die Menge macht das Gift und das ist auch bei uns so. Es ist natürlich durch den Fruchtanteil ein Fruchtzucker vorhanden, aber einerseits kein raffinierter Zucker, das ist einmal ganz wichtig, sondern natürlicher Zucker in dem Fall und eben in einer Menge, die überschaubar ist. Also es entspricht auch den Richtlinien, dass man es den Kindern geben kann aufgrund des Zuckergehalts. Da ist ja auch eine Grenze vorgegeben. Man soll nicht zu viel Zucker den Kindern geben, Zuckergetränke. Leider, wenn man schaut, was die Kinder wieder kriegen, kriegen sie sehr viele hochzuckerhaltige Getränke. Das führt wieder auch zur Verfettung einerseits und auch zu den schlechten Zähnen. Also die Zahnärzte jammern ja alle, dass die Kinder durch diesen hohen Zuckergehalt so schlechte Zähne haben. Also das sollte man mitgeben.
Wirtschaftsmacher.com: Gibt es da aus Ihrer Seite auch wieder persönliche Erfahrungen, vielleicht auch im Umgang mit Patienten, mit Kunden, die von Ihren Getränken positiv profitiert haben, im Umgang mit Stress oder mit Ausgeglichenheit?
Dr. Armin Breinl: Naja, wir sind ja schon seit 25 Jahren im Markt, das kann man ja sagen. Und da sind natürlich schon viele Fans, die das weiterhin trinken und die einfach auch davon berichten, dass es ihnen besser geht. Also die einen, die sagen, wenn ich müde bin, wenn ich im Auto bin, einfach wirklich müde bin, ich trinke ein 2B und dann geht es wieder. Warum? Weil unser Zucker auch viel langsamer resorbiert wird und länger anhält. Wenn Sie jetzt raffinierten Zucker zu sich nehmen, wie er in den Energydrinks drinnen ist oder auch in anderen, dann macht es einen Hype, geht hinauf und nachher fällst du wieder ins Loch. Und das ist das, wenn man dann einschläft, und in den Graben fährt in der Nacht. Also da musst du schon dauernd nachtrinken, nachtrinken. Und das führt dich wieder zu diesen Hochzuckeranzeigen, zu der Erkrankung. Wir haben ja da auch eine Studie mit LKW-Fahrern gemacht, die halt auch in der Nacht sehr viel unterwegs sind und sich auch auf diese Energydrinks verlassen. Und konnten dann zeigen, dass, wenn sie unsere Getränke nehmen – das ist ja eine ganz große Studie gewesen – dass dann halt Gewicht runtergeht, der Blutdruck besser wird. Das sind lauter Dinge, die man jetzt nicht ausloben darf, aber die wir absolut beweisen konnten. Wir haben sogar eine Corona-Studie gemacht, eine Long-Covid-Studie, und hatten da auch große Erfolge zu verzeichnen. 150 Patienten mit den Kollegen zusammen behandelt und haben sehr, sehr positive Rückmeldungen bekommen, dass es ihnen besser geht, dass sie besser schlafen, die Psyche wieder besser wird und so weiter. Also es gibt da schon Dinge, die wir gemacht haben, wo wir unsere Aufgaben gemacht haben, die man eigentlich so nicht öffentlich machen darf. Also ich kann das da in einem kleinen Interview sagen, aber ich kann das nicht jetzt ausloben.
Wirtschaftsmacher.com: Gibt es eine bestimmte Zielgruppe, die für Sie besonders wichtig ist in Bezug auf das Produkt?
Dr. Armin Breinl: Naja, das ist ja das nächste Problem: Wo soll ich mich anbieten? Sollen es die Jungen sein, sollen es die Sportler sein, sollen es die Älteren sein? Wir haben eine zahlreiche Sportlerfamilie, die inoffiziell unsere Getränke trinken. Die zwar für andere Firmen werben, aber inoffiziell sagen sie, das tut mir gut. Zum Beispiel auch Marathonläufer, die nach dem Training oder auch nach dem Wettkampf das Hanfgetränk trinken. Oder einer sagt, vor jedem Start, er trinkt vorher Active. Aber das sind halt lauter Einzelmeldungen, die du aber auch nicht öffentlich machen darfst. Die haben natürlich ihre Werbeverträge, werden da irgendwo bezahlt, auch wenn sie das Produkt selber nicht verwenden, haben sie es auf der Stirn oder irgendwo stehen und werben dafür und vielleicht noch eine große Dose in der Hand. Und trinken im Endeffekt etwas anderes.
Wirtschaftsmacher.com: Jetzt haben Sie ja das Glück – ich habe keinen Werbevertrag. Das heißt, ich würde mich gerne selber mal davon überzeugen.
Dr. Armin Breinl: Brauchen wir das Aktivierende vielleicht? Dann sieht man das.
Wirtschaftsmacher.com: Sehr sehr gerne.
Dr. Armin Breinl: Wir haben auch wenig Kohlensäure drinnen, deswegen kann man das einmal durchschütteln vorher. Und man sieht auch schon an der Farbe, das ist auch natürliche Farbe. Wir haben da keinen Farbstoff drinnen, null Chemie. Danke sehr. Ein bisschen sprudelt es durch, weil ein bisschen Kohlensäure braucht man, damit die Dose hält. Und es ist halt ein anderes Trinkerlebnis. Prost.
Wirtschaftsmacher.com: Prost. Da soll doch mal einer sagen, gesunde Drinks schmecken nicht.
Dr. Armin Breinl: Das war für uns auch besonders wichtig, dass es wirklich ein vollmundiger Geschmack ist und du eigentlich nicht merkst, was da alles drinnen ist. Also ein Ginseng merkt man nicht, da sind keine alten Socken drinnen. Es ist erfrischend und schmeckt einfach gut. Man sieht dann immer am Glas selbst, dass da so kleine Flankerl drin liegen. Das sind die Inhaltsstoffe, da ist ja wirklich was drinnen.
Wirtschaftsmacher.com: Dieser Markt für funktionale alkoholfreie Getränke wächst sehr rasant. Sie bestehen jetzt schon seit 25 Jahren. Wo sehen Sie 2B Drinks in den nächsten kommenden Jahren noch?
Dr. Armin Breinl: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wie gesagt, es dauert einfach, um den Bekanntheitsgrad weiter zu bringen. Wir sind halt im Kleinen am besten über das Internet erhältlich. In den Märkten – wir waren teilweise bei Billa, bei einzelnen Spars in der Steiermark – aber im Großen ist es halt schwer unterzukommen. Du musst überall Eintrittsgeld zahlen und das ist für eine kleine Firma fast nicht möglich, wenn du nicht wirklich einen Großen hast, an den du dich anhängst oder der dich mitnimmt und der auch an das Produkt glaubt. Und auf den warten wir einfach noch. Also ich glaube nicht, dass man als Kleiner jetzt so explodieren wird. Das sind immer einzelne Dinge, die passieren. Und im Endeffekt, sobald sie dann in großen Händen sind, dann erst realisieren sie sich. Und da müssen wir halt noch warten auf den Großen. Am liebsten wäre es natürlich, wenn Red Bull uns einkauft. Das wäre eine tolle Sache, aber ich glaube, die haben eine andere Schiene.
Wirtschaftsmacher.com: Ist es aus Ihrer Sicht vielleicht auch ein bisschen gewollt, dass gesunde Getränke oder gesunde Ernährung eher im Hintergrund bleibt?
Dr. Armin Breinl: Ich glaube, es ist der Preis. Es wird halt immer Billiges gekauft. Es gibt große marktführende Lebensmittelketten, die werben, dass sie mit dem Zucker runtergehen. Was steht vorne am Eingang? Kilometerweise die billigen Getränke. Und die werden verkauft. Marktführer sind nicht Red Bull, sondern Eigenmarken-Energydrinks. Das ist halt wirklich billig. Wenn du eine Lasagne um 99 Cent kaufst, dann braucht keiner überlegen, was da drinnen ist. Da kann nichts drinnen sein. Und das ist bei Getränken genauso. Das Billige wird einfach gekauft und dann hingreifen zu einem Produkt, das ich vielleicht gar nicht kenne und das ist mir dann vielleicht das Doppelte oder Dreifache wie das Billige. Getränk am Eingang kostet. Das ist halt schwer dann, die Leute da hinzuführen. Aber die Hoffnung stirbt, wie gesagt, zuletzt. Und ich bin ja immer in dem frohen Mut, dass irgendwann ein Durchbruch kommt. Und vielleicht auch ein großer Partner, der sagt, das gefällt mir, da investiere ich was, da kann man was draus machen. Also das ist einfach ein Schritt, den du als Kleiner nicht schaffst. Wir haben schon sehr, sehr viel in Werbung investiert, aber im Endeffekt sieht man es nicht. Weil da geht es um solche Mengen an Geld, das wissen wir ja von der Wirtschaft her, dass wirklich nur die Großen sichern. Und es sind ja einige wenige Player, wenn man sich die Werbesendungen anschaut, die dauernd vorhanden sind. Die kleinen sieht man fast nicht.
Wirtschaftsmacher.com: Neben den Getränken haben Sie auch noch etwas anderes mitgebracht – einen Gin.
Dr. Armin Breinl: Ja, das ist ein Nebenprodukt, auch aus der Steiermark. Wird von der Firma Dest für uns produziert. Das war die Idee, wie wir das Hanfgetränk gemacht haben. Gin in geringen Mengen ist auch nicht ungesund.
Und wir haben in dieser Flasche den Inhalt von zwei Dosen Hanfgetränk mit hineingebrannt. Und wir konnten zweimal in London – das ist die oberste Liga – als Österreichs bester Contemporary Gin gewinnen. Das ist natürlich eine tolle Auszeichnung. Aber wie gesagt: Alkohol in geringen Mengen.
Wirtschaftsmacher.com: Und die schwarze Dose?
Dr. Armin Breinl: Das ist unsere Jubiläumsdose. Früher hat unser Getränk „Horny“ geheißen. Und nach 25 Jahren haben wir gesagt, wir machen eine Sonderedition. Das ist jetzt der Spaß an der Sache.
Wirtschaftsmacher.com Zum Abschluss: Ihre Mission in einem Satz?
Dr. Armin Breinl: Meine große Hoffnung ist, dass es einfach bekannter wird und dass die Leute, indem sie es probieren, selbst merken, dass es ein anderes Produkt ist, das ihnen guttut. Wenn ich müde bin und plötzlich wieder fit werde nach einer Viertelstunde – das ist das, was das Produkt kann. Und dass man nicht nur etwas trinkt, sondern auch seinem Körper etwas Gutes tut. Man kann es über das Internet bestellen, www.2bdrinks.at oder 2b.at.
Und dann kriegt man es sogar nach Hause geliefert.
Wirtschaftsmacher.com: Vielen Dank für das Interview und danke fürs Zusehen.
Weitere Informationen zu Sortiment, Inhaltsstoffen und Bezugsquellen gibt es unter www.2bdrinks.at.
Impressum:
2B Drinks
Armin Breinl – Handel
Inhaber: Armin Breinl
St. Peter Pfarrweg 26
8010 Graz
Österreich
Telefon: +436641674336
Mail: sales@2B.at
Web: www.2bdrinks.at





















