Zeit ist die wertvollste Ressource eines Unternehmens – und genau dort verlieren viele Betriebe mehr Geld, als ihnen bewusst ist. Im Gespräch mit Wirtschaftsmacher TV spricht Clemens Stangl von der Auftragswelt Software GmbH darüber, warum Verwaltungsaufwand oft zum versteckten Kostenfaktor wird und wie digitale Prozesse Unternehmen entlasten können.
Wenn Verwaltung zum Bremsklotz wird
Viele Unternehmen investieren täglich Stunden in Tätigkeiten, die keinen direkten Mehrwert schaffen. Belege suchen, Daten mehrfach erfassen oder Informationen aus verschiedenen Systemen zusammenführen – genau diese Prozesse kosten Zeit und damit Geld. Für Clemens Stangl ist das einer der größten Fehler im betrieblichen Alltag. Besonders deutlich wird seine Haltung, als er im Interview sagt:
„Das größte Risiko ist definitiv immer der Faktor Zeit.“
Zeit sei die einzige Ressource, die nicht beliebig vermehrbar ist. Wer sie für Verwaltungsaufgaben statt für wertschöpfende Tätigkeiten einsetzt, lasse Potenzial liegen.
Digitalisierung beginnt mit Transparenz
Als zertifizierter Projektpartner von VenDoc begleitet die Auftragswelt Software GmbH Handwerksbetriebe, Industriebetriebe und KMU bei der Digitalisierung ihrer Abläufe. Ziel ist es, sämtliche Belege und Prozesse möglichst einfach in einem System abzubilden. Dazu erklärt Stangl im Gespräch:
„Es geht darum, alle Belege und Prozesse innerhalb eines Systems so flüssig und intuitiv wie möglich abzubilden, um den Verwaltungsaufwand zu verringern.“
Dabei gehe es nicht nur um Software, sondern vor allem um Struktur, Transparenz und klare Abläufe. Kunden würden von Beginn an eng begleitet und jederzeit über den Projektstatus informiert. Dieses Vertrauen sei entscheidend für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Ehrlichkeit statt großer Versprechen
Die Softwarebranche kämpft immer wieder mit Vorurteilen. Viele Unternehmen haben bereits schlechte Erfahrungen gemacht oder befürchten hohe Kosten bei ungewissem Nutzen. Für Stangl ist deshalb ein Wert besonders wichtig.
„Ehrlichkeit währt am längsten.“
Wenn etwas möglich sei, werde das offen kommuniziert. Wenn nicht, ebenfalls. Nur so könne langfristig eine erfolgreiche Partnerschaft entstehen. Gerade diese Offenheit scheint bei Kunden anzukommen. Stangl berichtet von zahlreichen Projekten, bei denen Unternehmen nach der Einführung deutlich selbstständiger arbeiten konnten und der Verwaltungsaufwand spürbar reduziert wurde.
Wenn aus Stunden plötzlich Minuten werden
Besonders eindrücklich beschreibt Stangl eine Situation aus der Praxis. Bei umfangreichen Leistungsverzeichnissen mussten Mitarbeiter früher oft mehrere Stunden investieren, um Ausschreibungen zu bearbeiten. Mit den entsprechenden Funktionen von VenDoc könne derselbe Vorgang heute deutlich schneller erledigt werden.
„Man ist in zehn Minuten fertig, wo man früher zwei bis vier Stunden gebraucht hätte.“
Solche Momente würden bei Kunden regelmäßig für Überraschung sorgen. Viele seien sich gar nicht bewusst, welche Möglichkeiten moderne Software inzwischen bietet und wie groß die tatsächliche Zeitersparnis sein kann.
Warum sich Digitalisierung rechnen muss
Für Clemens Stangl steht fest: Software darf kein Selbstzweck sein. Entscheidend sei, dass sie einem Unternehmen mehr Nutzen bringt, als sie kostet. Besonders prägnant formuliert er im Gespräch:
„Oft ist das Zehnfache dessen möglich, was die Software tatsächlich kostet.“
Grundlage dafür seien nicht nur eingesparte Arbeitsstunden, sondern auch bessere Kontrollmöglichkeiten und mehr Transparenz in den Unternehmensprozessen. Sein Blick in die Zukunft bleibt entsprechend klar: mehr zufriedene Kunden, weitere Optimierungen und Lösungen, die Unternehmen noch mehr Zeit zurückgeben. Wer erfahren möchte, wie VenDoc in der Praxis eingesetzt wird, welche Herausforderungen viele Betriebe unterschätzen und warum Zeitersparnis oft der größte Hebel für wirtschaftlichen Erfolg ist, sollte sich das vollständige Interview ansehen.