Reinhard Knaus über Motivation und langfristige Fitness im Alltag

Mag. Reinhard Knaus, Gründer von Health Fitness Personal Training in Wien, verfolgt einen klaren Ansatz: Training muss alltagstauglich, nachhaltig und realistisch umsetzbar sein. Im Gespräch mit Wirtschaftsmacher.com spricht der ehemalige Leistungssportler darüber, warum Gesundheit kein Zeitproblem ist, wie Eltern trotz vollem Alltag fit bleiben können und weshalb langfristige Veränderungen wichtiger sind als kurzfristige Fitness-Trends.
Wirtschaftsmacher.com: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Wirtschaftsmacher TV. Wir sprechen heute mit Mag. Reinhard Knaus, dem Gründer von Health Fitness Personal Training in Wien – einem Coaching-Konzept, das zeigt, wie sich Gesundheit, Familie und Beruf mit effizientem, alltagstauglichem Training vereinen lassen. Statt stundenlanger Workouts und komplizierter Programme setzt er auf realistische Lösungen für Menschen ab 30, insbesondere Eltern, die trotz vollem Alltag schmerzfrei, kräftig und langfristig gesund bleiben möchten. Herr Knaus, schön, dass Sie heute bei uns sind.
Mag. Reinhard Knaus: Ja, danke, dass ich hier sein darf. Es freut mich sehr.
Wirtschaftsmacher.com: Viele Eltern und gerade auch Berufstätige sagen: „Für richtiges Training habe ich nicht wirklich Zeit“, weil es der Alltag vielleicht oft nicht so zulässt, wie man zunächst meint. Wie entgegnen Sie diesen Menschen aus Trainersicht? Wie entkräftigt man quasi diesen Einwand?
Mag. Reinhard Knaus: Ja, also einerseits kann ich den Einwand natürlich verstehen. Gerade als zweifacher Familienvater mit zwei Jobs sehe ich natürlich, dass das schon ein Punkt ist. Andererseits entgegne ich immer: Es ist nicht die Zeit, die uns fehlt, sondern Struktur und Planung. Ein individuell angepasster Trainingsplan, der strukturiert auf Alltagstauglichkeit abzielt, ist realistisch umsetzbar. Da reichen schon zwei- bis dreimal pro Woche 30 Minuten für einen ersten Einstieg in ein sportlicheres und gesünderes Leben.
Wirtschaftsmacher.com: Bevor wir darauf gleich näher eingehen: Sie waren selbst im Segel-Olympiakader, haben American Football in der Bundesliga und im Nationalteam gespielt und sind heute AHS-Lehrer sowie Personal Trainer. Wie hat dieser Weg Ihre Sicht auf Training und Gesundheit geprägt?
Mag. Reinhard Knaus: Ja, also einerseits hat mich der Leistungssport gelehrt, dass durch Disziplin und Kontinuität wirklich viel erreicht werden kann. Es geht einfach darum, hart zu arbeiten, wenn man erfolgreich sein möchte. Andererseits hat mich der Leistungssport aber auch gelehrt, dass mehr nicht immer besser ist und mehr auch Übermüdung bedeuten oder sogar zu Verletzungen führen kann. Gerade der American-Football-Sport, der davon lebt, dass alle Zahnräder ineinandergreifen und funktionieren, zeigt einem, dass man nicht eindimensional unterwegs sein darf. Man muss sich anschauen, welche Dinge zum Gesamtkonzept beitragen. Im sportlichen und gesunden Leben ist es eben nicht nur das Training an sich, sondern auch Stressmanagement, Schlaf, Regeneration und Ernährung, die einen großen Beitrag leisten. Gerade die Kombination aus Schule, Kindern und Jugendlichen im jungen Alter sowie deren Eltern und meine Vergangenheit im Leistungssport haben mir gezeigt, dass alltagstaugliches Training eigentlich nur dann funktioniert, wenn Training kein zusätzlicher Stressfaktor ist und nicht zu Druck führt. Ich versuche deshalb ganz stark, dass Training ein Ausgleich ist, ein stressabbauender Ausgleich, der sich gut in den Alltag integrieren lässt.
Wirtschaftsmacher.com: Jeder, der selbst Sport macht, wird sich vielleicht angesprochen fühlen und weiß, wie schwierig es oft sein kann, wirklich über den eigenen Schweinehund zu springen und den Weg ins Fitnessstudio anzutreten. Wie ist das bei Ihnen selbst? Kämpfen Sie auch immer wieder mit dieser Herausforderung: „Jetzt muss ich zum Training gehen“? Oder fällt es Ihnen leichter, weil Sie ja Coach und Trainer sind?
Mag. Reinhard Knaus: Einerseits liebe ich Sport schon immer und bin auch wirklich jemand, der Sport in irgendeiner Form braucht. Außerdem habe ich jeden Sport, den ich begonnen habe, sehr intensiv betrieben und wollte immer wirklich viel erreichen. Andererseits ist es natürlich auch so, dass ich mich manchmal selbst überwinden muss, ins Training zu gehen – an gewissen Trainingstagen, die mir vielleicht nicht so liegen, bei denen ich genau weiß: Puh, da ist jetzt wirklich ein starkes Trainingspensum notwendig, bei dem ich schauen muss, dass ich trotzdem meine Leistung bringe. Und da kommt auch etwas hinzu, was viele vielleicht vergessen: Auch wenn ich Coach bin, genieße ich es extrem, gecoacht zu werden. Ich suche mir selbst immer wieder Coaches, mit denen ich arbeite, weil der Schweinehund ja nicht nur dann überwunden werden muss, wenn ich ins Fitnessstudio fahre und wirklich trainieren gehe, sondern auch bei den Trainings, bei denen ich in meiner Komfortzone bleibe und gar nicht so weit an das Trainingspensum herangehe, dass ich sage: „Okay, jetzt geht wirklich etwas weiter.“ Da ist es natürlich schon sehr hilfreich, wenn man jemanden hat, der ein Training plant, überprüft und auch einfach dahintersteht und sagt: „Eigentlich geht da noch ein bisschen mehr. Du könntest noch mehr auf die Ausführung achten.“ Genau das ist eben der Punkt am Coaching: Mit Coaching geht innerhalb derselben Zeit einfach viel, viel mehr weiter.
Wirtschaftsmacher.com: Wie kann man sich jetzt den Weg in Ihrem Coaching vorstellen – also wirklich vom Erstkontakt angefangen bis hin zu sicht- und spürbaren Ergebnissen?
Mag. Reinhard Knaus: Ja, also ich starte eigentlich immer mit einem Erstgespräch bei mir im Personal-Training-Gym am Laaer Berg im 10. Bezirk in Wien. Dort zeige ich einmal das Fitnessstudio und die Räumlichkeiten her. Danach geht es in ein persönliches Gespräch, bei dem es ganz stark um die bisherigen Erfahrungen im Trainings- und Sportbereich geht. Dabei besprechen wir Beschwerden, Schwierigkeiten und Verletzungen, orientieren uns aber natürlich auch an Zielen und Wünschen. Danach geht es für mich in die Planungsphase, in der ich berücksichtige: Wie sind die Lebensumstände? Was ist zu beachten? Was muss berücksichtigt werden? Anschließend erstelle ich einen individualisierten Trainingsplan beziehungsweise auch ein Gesamtkonzept, wenn mehr als nur Training inkludiert ist. Dann beginnt das eigentliche Training. Beim Training starte ich meistens mit Technikblöcken sowie Körperempfindungs- und Wahrnehmungsübungen, die dabei helfen zu spüren: Wann mache ich eine Übung richtig? Wann läuft die Übung so, wie sie laufen soll? Wann trifft sie genau die Muskulatur, die ich treffen möchte? Die ersten Ergebnisse berichten mir die Kunden meistens schon innerhalb der ersten ein bis zwei Wochen – dass sich etwas verändert hat, bei der Wahrnehmung, beim Empfinden oder beim Körpergefühl. Gerade dieses Motiviertsein am Anfang wird durch den Einstieg und durch die ersten kleinen Erfolge gesteigert – also durch kleine Ziele, die man sich gesetzt und erreicht hat.
Wirtschaftsmacher.com: Jetzt gibt es ja auch den Glauben, dass Personal Training etwas sei, das wirklich nur Spitzensportlern oder allgemein wohlhabenden Menschen vorbehalten ist. Wie begegnen Sie diesem Klischee? Sprich: Wodurch unterscheidet sich Ihr Ansatz, speziell auch in Ihrem Gym im 10. Bezirk?
Mag. Reinhard Knaus: Ja, also es ist natürlich Quatsch, dass Personal Training nur für reiche Leute und Leistungssportler ist. Gerade Leistungssportler sind eine ganz andere Kategorie, bei der nicht mehr der Trainingsplan in den Alltag des Sportlers passen muss, sondern eigentlich der Sportler in einen Leistungssportalltag passen muss. Gerade diese individualisierten Trainingskonzepte, die ich erstelle, sind ja darauf ausgelegt, dass sie in jeden Alltag sowie in jedes Familien- und Berufsleben passen. Deshalb ist es natürlich auch etwas, das für jeden geeignet ist. Natürlich ist das Thema Kosten immer so eine Sache. Betrachtet man es aber einmal aus einer präventiven Perspektive, dann würde man sich eigentlich viel Geld sparen, wenn man rechtzeitig in sich und seine Gesundheit investiert und lernt, Sport in den Alltag zu integrieren sowie langfristig gesund und verletzungsfrei zu bleiben. Denn wenn man später einmal Therapien, Operationen oder andere Dinge durchmachen muss, kostet das natürlich richtig viel Geld. Deswegen glaube ich, dass es intelligent ist, rechtzeitig zu investieren, um langfristig eigentlich Geld zu sparen.
Wirtschaftsmacher.com: Was sind so die häufigsten Probleme – sei es mental oder auch körperlich –, denen Sie bei Ihren Kunden begegnen?
Mag. Reinhard Knaus: Ja, also was ich ganz oft sehe, sind klassische Schmerzzonen wie Rückenschmerzen, Schulterschmerzen oder Knieschmerzen. Da setzen wir eigentlich immer an, indem wir Dysbalancen ausfindig machen, Schwächen suchen und gezielt durch den Aufbau stabilisierender Muskulatur beziehungsweise kleiner Muskelgruppen, die große Verbesserungen im Bewegungsapparat bewirken, dagegen arbeiten. Andererseits sehe ich mental ganz oft Probleme wie: „Das schaffe ich nicht“, „Das kann ich nicht“ oder „Das ist nichts für mich“. Das ist oft mit Erfahrungen gekoppelt, teilweise sogar aus der Schulzeit oder dem Sportunterricht – also mit negativen Erfahrungen. Auch da setzen wir an: mit Zielsetzungen, kleinen Ritualen und Gewohnheiten, die etabliert werden, sodass eben auch das Gefühl entsteht: „Okay, ich schaffe das, ich kann das, ich entwickle mich weiter.“ Das führt zu Verbesserungen sowohl körperlicher als auch mentaler Aspekte.
Wirtschaftsmacher.com: Sie selbst sprechen ja von alltagstauglichen Konzepten. Wie stellen Sie dabei sicher, dass sich das wirklich in den Alltag integrieren lässt – speziell bei Menschen mit Familie, Kindern oder einer sehr starken beruflichen Auslastung?
Mag. Reinhard Knaus: Ja, einerseits passiert das ganz stark bereits in diesem Erstprozess, bei dem ich herausfinde, was der Kunde oder die Kundin braucht, damit es alltagstauglich ist. Andererseits ist es diese Hybridlösung, die ich anbiete – mit Face-to-Face-Trainings bei mir im Gym und zusätzlichem Online-Coaching. Ich arbeite dabei mit einer App, die eigentlich alles beinhaltet, was man braucht. Dort erscheint der Trainingsplan, inklusive eines eigenen Videos für jede Übung, mit Dokumentationsmöglichkeiten für alle Trainings, Gewohnheiten und die Ernährung. Angepasst an die jeweiligen Umstände werden natürlich auch die Einheiten so geplant, dass Dauer und Zeitaufwand gut funktionieren. Zusätzlich bringen ganz oft Eltern ihre Kinder einfach mit. Nachdem ich selbst zwei kleine Kinder habe, die sich bei mir im Gym natürlich wohlfühlen, habe ich auch Equipment für Kinder – angefangen bei einer Kletterwand bis hin zu diversen Schaukeln, die ich aufhängen kann, sowie anderen spielerischen und turnerischen Möglichkeiten. Es kommt relativ häufig vor, dass Eltern ihre Kinder mitbringen und diese in irgendeiner Form dabei sind. Sie werden dabei aber nicht als störend wahrgenommen, sondern es funktioniert einfach. Das finde ich eigentlich auch sehr cool, weil man oft nicht die Möglichkeit hat, dass jemand auf die Kinder schaut. Das darf aber in irgendeiner Form nicht der limitierende Faktor sein. Außerdem finde ich es gut, wenn Kinder ihre Eltern dabei sehen, wie sie Sport machen und sich gesund halten. Denn gerade die Kinder sind es ja, für die man lange da sein möchte. Genau deshalb macht man das ja auch.
Wirtschaftsmacher.com: Da wäre jetzt aber interessant zu wissen: Wie viel schaffen Ihre Kinder beim Bankdrücken?
Mag. Reinhard Knaus: Nachdem meine Mädels zwei und drei Jahre alt sind, hält sich das noch in Grenzen. Aber der Besenstiel ist auf jeden Fall schon drinnen.
Wirtschaftsmacher.com: Gibt es in Ihrer Branche auch unseriöse Anbieter? Und woran würde man so jemanden erkennen?
Mag. Reinhard Knaus: Ja, natürlich gibt es die. Unseriöse Anbieter erkennt man meist an unrealistischen Versprechungen – also an schnellen, großartigen Erfolgen, die angeblich möglich sind, ohne dafür wirklich etwas tun zu müssen. Gerade die Nachhaltigkeit leidet extrem unter diversen Abnehm- und Diättrends, die man vielleicht kurzfristig durchmacht, ohne aber nachhaltig etwas zu verändern. Da muss man ehrlich sein: Ohne kontinuierliche Disziplin und harte Arbeit wird man nachhaltig eigentlich keine Veränderung erreichen. Deshalb ist man auf der sicheren Seite, wenn man solchen „zu schön, um wahr zu sein“-Angeboten gar nicht erst folgt. Wichtig ist außerdem, dass bei der Zusammenarbeit mit einem Trainer Transparenz gegeben ist, eine nachvollziehbare Trainingsstruktur dahintersteht und der Trainingsfortschritt auch dokumentiert wird. Wirklicher Fortschritt funktioniert ohne progressive Steigerung, die über Dokumentation und Wiederholbarkeit stattfindet, meistens nicht nachhaltig erfolgreich.
Wirtschaftsmacher.com: Gibt es eine Erfolgsgeschichte aus Ihrer Arbeit oder Kundengeschichten, die Sie selbst wirklich berührt haben?
Mag. Reinhard Knaus: Da gibt es natürlich einige. Ich denke zum Beispiel an meine ersten Kunden von vor acht oder neun Jahren, die mir mittlerweile noch immer Nachrichten schreiben und Fotos schicken – etwa von einer geschafften Skitour, einer Wanderung, einem Tennisspiel oder auch vom Stiegenlauf im DC Tower. Das waren tatsächlich Menschen, die Sport bis dahin nicht in ihrem Leben verankert hatten, die aber durch das Training mit mir Sport so weit in ihren Alltag integriert haben, dass es heute selbstverständlich für sie ist, sportliche Dinge zu machen und diese auch schaffen zu können. Dass sie mir noch immer solche Momente schicken, freut mich natürlich sehr. Wenn ich an ein spezielles Beispiel denke, fällt mir eine Dame ein, mit der ich seit fünf oder sechs Monaten trainiere. Sie kam mit wirklich starken Rückenproblemen, Bandscheibenvorwölbungen und täglichen Schmerzen zu mir – vom Morgen bis zum Abend. Und das, obwohl sie ein vierjähriges Kind hat. Das ist natürlich furchtbar. Durch strukturiertes Training, Schmerztherapie und Anpassungen in gewissen Bereichen hat sie nach drei bis vier Monaten Schmerzfreiheit erreicht. Und nicht nur das: Sie kann mittlerweile schwere Kniebeugen machen, hat wirklich Spaß am Training, kommt regelmäßig und hat inzwischen sogar ihren Mann motiviert, ebenfalls zu starten. Das sind dann die Momente, in denen man einfach sieht, wie Erfolg geteilt wird. Ein ehemaliger Kollege von mir, ebenfalls Lehrer, mit dem ich trainiert habe, sagte irgendwann ganz spontan zu mir: „Sport ist mein Anker geworden.“ Er geht mittlerweile jeden Tag irgendeiner sportlichen Tätigkeit nach und sieht Sport als festen Halt in seinem Leben. Allein diese Aussage – dass jemand aus dem Nichts heraus sagt: „Sport ist mein Anker geworden“ – ist schon eine echte Bestärkung für das, was ich mache.
Wirtschaftsmacher.com: Als Nächstes kommt von Ihnen ja das 12-Wochen-Kickstart-Programm sowie der Ausbau des Online-Coachings. Was können Teilnehmer dort wirklich erwarten? Und mit welchen Ergebnissen kann man realistischerweise rechnen?
Mag. Reinhard Knaus: Genau. Die Teilnehmer des 12-Wochen-Programms bekommen ein strukturiertes Trainingsprogramm, das individuell an ihre Bedürfnisse angepasst wird. Das Ganze ist in verschiedene Blöcke eingeteilt. Darüber hinaus erhalten sie einen Ernährungsleitfaden, an dem sie sich orientieren können. Zusätzlich werden gewisse Gewohnheiten getrackt, indem Ziele gesetzt, angepasst und regelmäßig überprüft werden. In der ersten Phase läuft das Ganze über eine Hybrid-Variante – also mit Face-to-Face-Trainings bei mir sowie zusätzlicher Betreuung über die App und eigenständigem Training. Es geht dabei aber nicht nur um die körperlichen Erfolge, die sich bei disziplinierter Teilnahme ohnehin einstellen – wie körperliche Veränderungen, Muskelaufbau, Gewichtsreduktion oder Straffung –, sondern auch um die Fähigkeit, später selbstständig trainieren zu können. Die Teilnehmer lernen Bewegungsformen kennen, lernen zu dokumentieren, die richtigen Fragen zu stellen und sich generell in dieser sportlichen Welt zurechtzufinden. Denn das Ziel ist nicht, nach zwölf Wochen aufzuhören und zu sagen: „Super, ich habe neun Kilo abgenommen und fühle mich wohl“, sondern dranzubleiben und nachhaltig in ein sportliches Leben überzugehen.
Wirtschaftsmacher.com: Wenn Sie jetzt Ihren Kundinnen und Kunden – aber auch unseren Zuseherinnen und Zusehern – eine kleine Botschaft mitgeben dürften: Was ist der wichtigste Schritt oder was sollte man wissen, um mehr Gesundheit und mehr Kraft im Alltag zu haben?
Mag. Reinhard Knaus: Also wenn es eine Sache gibt, die ich mitgeben möchte, dann definitiv: einfach machen. Also aufhören, Ausreden zu suchen – denn Ausreden würde man immer finden –, anfangen zu planen und einfach loslegen. Wirklich in irgendeiner Form Sport machen. Etwas für sich selbst tun und damit auch für seine Liebsten, für seine Kinder und Partner. Denn man erkauft sich Zeit, indem man gesund, sportlich und dadurch einfach besser in der Lage ist, den Alltag zu meistern.
Wirtschaftsmacher.com: Was ist für Sie persönlich die wichtigste treibende Kraft, um nicht nur selbst sportlich aktiv zu sein, sondern auch andere Menschen auf diesem Weg zu begleiten?
Mag. Reinhard Knaus: Ja, einerseits natürlich die Erfahrung und das Gefühl, wenn andere Menschen ihre Ziele erreichen, über sich hinauswachsen und merken: „Ich hätte mir das nie zugetraut, aber mittlerweile ist das wirklich toll, was ich da leiste.“ Ich erinnere mich zum Beispiel an einen 77-jährigen Kunden, der mir erzählt hat, wie gern er immer Tennis gespielt hat. Aufgrund seiner Frozen Shoulder war das aber irgendwann nicht mehr möglich. Mit ihm habe ich eineinhalb Jahre trainiert. Damals noch im Homespace habe ich für ihn quasi ein eigenes Tischtennis-Tennisspiel entwickelt. Wir haben in einer Halle mit Tischtennisschlägern ein kleines Tennisfeld aufgebaut, damit die Schulter nicht überreizt wird. Und dieser Mann hat dann tatsächlich mit 80 Jahren wieder begonnen, Tennis zu spielen. Das sind einfach die Momente, in denen ich sehe, wie Bewegung und Sport das Leben von Menschen verbessern und erleichtern können. Genau das motiviert mich enorm.
Wirtschaftsmacher.com: Vielleicht noch abschließend ein paar Worte: Jeder, der gerade noch mit sich hadert und sich selbst überwinden muss – wie sollte man am besten mit Ihnen in Kontakt treten, um ein erstes unverbindliches Beratungsgespräch zu führen?
Mag. Reinhard Knaus: Einerseits über meine Homepage „Health & Fitness Personal Training“ oder über Instagram. Ich versuche gerade, auf Instagram etwas aktiver zu werden und den Menschen dort Einblicke zu geben, wie das Training bei mir abläuft. Am besten einfach Kontakt aufnehmen. Wer aus Wien oder der Umgebung kommt, sollte idealerweise ein persönliches Erstgespräch vereinbaren. Und auch für Online-Coaching ist aktuell noch genug Platz vorhanden.
Wirtschaftsmacher.com: Dann bleiben wir gespannt, was in Zukunft noch alles von Ihnen kommt. Vielen Dank, dass Sie heute bei uns im Studio waren, Herr Knaus.
Mag. Reinhard Knaus: Ja, vielen Dank, dass ich hier sein durfte und ein bisschen über mein Herzensprojekt und meine Leidenschaft sprechen konnte. Ich hoffe, ich konnte ein paar Menschen dazu motivieren, sportlich zu werden und Sport in den Alltag zu integrieren. Vielen Dank.
Wirtschaftsmacher.com: Danke auch – und vielen Dank fürs Zusehen.
Weitere Informationen gibt es unter www.hfpersonaltraining.at.
Health & Fitness Reinhard Knaus Personal Training
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