Viele mittelständische Unternehmen stehen heute unter wachsendem Druck: Fachkräftemangel, steigende Kosten und immer komplexere Prozesse binden Zeit und Ressourcen. Gleichzeitig entwickeln sich KI-basierte Automatisierungen rasant weiter – oft schneller, als sie im Alltag ankommen. Mit Awe Enterprise hat Eicke Awe eine Agentur gegründet, die Unternehmen dabei unterstützt, KI nicht als Experiment, sondern als verlässliches Werkzeug einzusetzen.
Wirtschaftsmacher.com: Herr Awe, wie hat Ihre berufliche Reise begonnen und was hat Sie besonders geprägt?
Eicke Awe: Mein Einstieg in die IT begann sehr früh. Mit etwa 14 Jahren habe ich mich zunächst über Computerspiele für Technik interessiert, später eigene Server aufgebaut, Mods programmiert und erste Datenbanken genutzt. Über die Jahre habe ich zahlreiche Kurse an Akademien, Zertifizierungen und Workshops absolviert und mir mein Wissen so erarbeitet. Mich hat dabei immer interessiert, wie digitale Produkte entstehen und wie man Prozesse effizienter gestaltet. Dieses breite technische Fundament begleitet mich bis heute.
Wirtschaftsmacher.com: Was war der Auslöser für die Gründung von Awe Enterprise?
Eicke Awe: Der entscheidende Schritt kam 2023 während meiner Elternzeit. Ich wollte diese Phase nutzen, um unternehmerisch etwas Eigenes aufzubauen. Zunächst war ich als Web-Freelancer tätig, später folgte eine Web- und SEO-Agentur. 2025 habe ich gemerkt, dass klassische Websites für viele Unternehmen nicht mehr das größte Problem lösen. Der Engpass lag vielmehr in internen Abläufen. Zu diesem Zeitpunkt waren große Teile meiner eigenen Prozesse bereits automatisiert – von Leadbearbeitung bis Datenpflege. Daraus entstand die Entscheidung, Awe Enterprise konsequent auf KI-Automatisierung auszurichten.
Wirtschaftsmacher.com: Gab es auf diesem Weg auch Rückschläge?
Eicke Awe: Ja, definitiv. Einer meiner größten Fehler war, zu lange alles allein machen zu wollen. Ich habe versucht, jedes Konzept neu zu entwickeln, statt auf bewährte Ansätze zurückzugreifen. Das hat Zeit gekostet. Heute weiß ich: Erfolgreiche Modelle darf man übernehmen und an die eigenen Qualitätsansprüche anpassen. Diese Erkenntnis war ein wichtiger Schritt nach vorne.
Wirtschaftsmacher.com: Wie sieht Ihr Arbeitsalltag heute aus?
Eicke Awe: Ich starte meist gegen 9 Uhr in den Tag. Eine KI-basierte Assistenz gibt mir einen kompakten Überblick über Leads, Termine und offene Aufgaben. Das dauert keine halbe Stunde. Danach beschäftige ich mich mit der Überwachung von Workflows, der Optimierung laufender Automatisierungen und mit Kundengesprächen. Im Kern ist mein Alltag nicht anders als bei vielen Unternehmern – der Unterschied liegt darin, dass viele Routinetätigkeiten bereits automatisiert im Hintergrund laufen.
Wirtschaftsmacher.com: Was ist Ihre langfristige Vision mit Awe Enterprise?
Eicke Awe: Unser Anspruch ist es, KI-Automatisierung für Unternehmen verständlich, sicher und praktikabel zu machen. Gerade im Mittelstand geht es nicht um Experimente, sondern um stabile Lösungen. Deshalb setzen wir auf DSGVO-konforme, AI-Act-sichere und vollständig selbst gehostete Systeme. Ziel ist es, Automatisierung als festen Bestandteil moderner Unternehmensführung zu etablieren – ähnlich selbstverständlich wie Buchhaltungssoftware oder CRM-Systeme.
Wirtschaftsmacher.com: Wo sehen Sie den größten Nutzen von KI für den Mittelstand?
Eicke Awe: Vor allem bei repetitiven Aufgaben: E-Mail-Bearbeitung, Terminvereinbarungen, Datenerfassung oder einfache Supportanfragen. Diese Tätigkeiten kosten täglich viel Zeit, schaffen aber wenig strategischen Mehrwert. KI kann hier entlasten und Kapazitäten freimachen – nicht, um Menschen zu ersetzen, sondern um sie für wichtigere Aufgaben einzusetzen.
Wirtschaftsmacher.com: Viele Unternehmer sind beim Thema KI noch zurückhaltend. Was raten Sie ihnen?
Eicke Awe: Zurückhaltung ist verständlich, aber Stillstand ist riskant. Große Industrieunternehmen setzen seit Jahren auf Automatisierung und KI, etwa in der Produktion oder in internen Prozessen. Für den Mittelstand ist jetzt der richtige Zeitpunkt, strukturiert einzusteigen – mit klaren Zielen und realistischen Erwartungen. Wer früh beginnt, sammelt Erfahrung und verschafft sich langfristig einen Wettbewerbsvorteil.
Wirtschaftsmacher.com: Was sollten Unternehmen bei den ersten Schritten beachten?
Eicke Awe: Nicht alles auf einmal automatisieren wollen. Sinnvoll ist es, mit klar abgegrenzten Prozessen zu starten und diese sauber aufzusetzen. Wichtig ist auch, Datenschutz und Sicherheit von Anfang an mitzudenken. KI ist kein Selbstzweck – sie sollte immer ein konkretes Problem lösen.
Weitere Informationen gibt es unter www.awe-enterprise.de.
Impressum:
Awe Enterprise KI Agenten Dienstleister
Eicke Awe (Geschäftsführer)
Erkrather Straße 401
40231 Düsseldorf
Deutschland
E-Mail: datenschutz@aweenterprise.de
Website: www.awe-enterprise.de