Digitalisierung ist für viele Unternehmen längst kein Zukunftsthema mehr, sondern tägliche Realität. Gleichzeitig stehen gerade kleine und mittlere Betriebe vor der Frage, wie sie digitale Kundengewinnung sinnvoll, leistbar und nachhaltig umsetzen können. Die Digitalisierungshilfe GmbH unterstützt Unternehmen in Österreich genau an dieser Schnittstelle: zwischen strategischer Digitalisierung, moderner Online-Präsenz und der Nutzung staatlicher Förderungen. Im Interview erklärt Gründer David Steinbrecher, wie Digitalisierung praxisnah gelingt, und warum sie nicht zwangsläufig eine Kostenfrage sein muss.
Wirtschaftsmacher.com: Herr Steinbrecher, Sie beschäftigen sich täglich mit Digitalisierung. Wie würden Sie den aktuellen Stand bei kleinen und mittleren Unternehmen beschreiben?
David Steinbrecher: Viele Unternehmen wissen heute, dass Digitalisierung notwendig ist, aber sie wissen nicht, wo sie anfangen sollen oder wie sie es finanzieren können. Genau hier entsteht oft eine Blockade. Digitalisierung wird als Kostenfaktor wahrgenommen, nicht als Chance. Unser Ansatz ist es, diesen Knoten zu lösen und zu zeigen: Digitalisierung kann planbar, überschaubar und sogar staatlich gefördert umgesetzt werden.
Wirtschaftsmacher.com: Was genau macht die Digitalisierungshilfe GmbH – und wo liegt der konkrete Nutzen für Ihre Kund:innen?
David Steinbrecher: Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihre Kundengewinnung zu digitalisieren – über Webseiten, Funnels, Online-Werbung und KI-gestützte Prozesse. Der entscheidende Unterschied: Wir verbinden diese Leistungen mit staatlichen Förderprogrammen, die bis zu 80 % der Kosten abdecken können. Unsere Kund:innen bekommen also nicht nur eine Marketingstrategie, sondern eine geförderte Wachstumslösung, bei der wir auch die gesamte Antragstellung und Abwicklung übernehmen.
Wirtschaftsmacher.com: Förderungen klingen gut, wirken aber oft kompliziert. Wie gehen Sie damit um?
David Steinbrecher: Genau deshalb nehmen wir unseren Kund:innen diesen Aufwand ab. Wir prüfen, welche Programme, etwa KMU.DIGITAL, go-digital oder Digital Skills Schecks, wirklich passen. Daraus entsteht eine individuelle Roadmap, die sowohl strategisch sinnvoll als auch förderfähig ist. So wird Digitalisierung nicht zur bürokratischen Hürde, sondern zu einem konkreten Wettbewerbsvorteil.
Wirtschaftsmacher.com: Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Lösungen nicht von der Stange kommen?
David Steinbrecher: Jedes Projekt startet mit einem 360 Grad Digitalisierungscheck und Potenzialanalyse. Wir schauen uns an, wo das Unternehmen steht, welche Ziele realistisch sind und welche digitalen Maßnahmen wirklich Wirkung zeigen. Darauf aufbauend entsteht eine maßgeschneiderte Lösung, begleitet von persönlicher Betreuung und regelmäßigen Feedback-Schleifen. Digitalisierung funktioniert nur dann nachhaltig, wenn sie zum Menschen und zum Unternehmen passt.
Wirtschaftsmacher.com: Sie setzen stark auf künstliche Intelligenz. Welche Rolle spielt KI in Ihrer Arbeit?
David Steinbrecher: KI ist für uns kein Zukunftsthema mehr, sondern gelebter Alltag. Wir nutzen sie, um Prozesse zu automatisieren, Anfragen zu qualifizieren und Zeit zu sparen. Ein gutes Beispiel ist unser KI-Chatbot „Josef“. Er beantwortet Kundenfragen, bucht Termine, filtert qualifizierte Leads und ist sogar in mehreren Förderprogrammen als digitale Innovation anerkannt. So verbinden wir Technologie, Psychologie und Effizienz zu einem stimmigen Gesamtsystem.
Wirtschaftsmacher.com: Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und Verantwortung für Ihr Unternehmen?
David Steinbrecher: Für uns bedeutet Nachhaltigkeit vor allem, kleine und mittlere Unternehmen langfristig zu stärken. Wenn Betriebe digital gut aufgestellt sind, sichern sie Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung. Intern setzen wir auf Remote Work, Weiterbildung und einen bewussten Umgang mit Technologie. Digitalisierung soll unterstützen, nicht überfordern und vor allem leistbar bleiben.
Wirtschaftsmacher.com: Wohin entwickelt sich die Digitalisierungshilfe in den nächsten Jahren?
David Steinbrecher: Wir bauen aktuell an der Digitalisierungshilfe-Akademie, um Unternehmer:innen noch praxisnäher zu zeigen, wie geförderte Digitalprojekte geplant und umgesetzt werden. Parallel entwickeln wir neue KI- und Automatisierungslösungen, die speziell auf förderfähige Digitalisierungsprojekte zugeschnitten sind. Unser Ziel bleibt klar: Digitalisierung soll sich rechnen, wirken und zurückvergüten.
Mehr Informationen zur Digitalisierungshilfe GmbH und geförderten Digitalprojekten unter www.digitalisierungshilfe.at.
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