Zum Jahreswechsel ziehen viele Bilanz: Was hat funktioniert – und was kostet im Alltag unnötig Zeit? Fabian Koch kennt dieses Tempo aus eigener Erfahrung. Der junge Unternehmer baut parallel zu Ausbildung, Matura und politischem Engagement Ailevate | Marketing auf. Im Interview spricht er über frühe Lernkurven, den Umgang mit Skepsis – und warum KI im Unternehmen aus seiner Sicht dann sinnvoll ist, wenn sie Menschen entlastet.
Wirtschaftsmacher.com: Viele starten zum Jahreswechsel mit großen Plänen. Was hat Sie früh ins Unternehmertum gezogen?
Fabian Koch: Bei mir war der Drang zur Selbstständigkeit schon früh da, weil ich aus einer Unternehmerfamilie komme. Mit 17 hatte ich erste echte Berührungspunkte im Sales, mit 18 habe ich mein eigenes Unternehmen gegründet. Besonders geprägt haben mich die ersten Misserfolge – weil sie den größten Lerneffekt gebracht haben.
Wirtschaftsmacher.com: Was hat Sie motiviert, AILEVATE aufzubauen?
Fabian Koch: Ganz simpel gesagt: meine Leidenschaft, etwas zu bewegen – mit den Innovationen, die uns heute zur Verfügung stehen. Unsere Generation hat so viele Möglichkeiten wie keine andere zuvor. Das sollte man mit seinen Skills nutzen, um die Zukunft mitzugestalten. Auch meine Lehrzeit hat mich geprägt: Ich habe unterschiedliche Führungsstile erlebt und gemerkt, was ich später anders lösen möchte. Ich will ein Team aufbauen, das gemeinsam an einem Ziel arbeitet. Mein Vater ist dabei ein großes Vorbild – er war Geschäftsführer von 300 Mitarbeitern und ist auch mein persönlicher Mentor im Thema Führung.
Wirtschaftsmacher.com: Welche Herausforderungen mussten Sie in Ihrem Werdegang meistern?
Fabian Koch: Am meisten definitiv das Positionieren als sehr junger Unternehmer. Ich habe früh gemerkt, dass man Resilienz und ein starkes Selbstbewusstsein braucht – im Auftreten und im Gespräch. Das erfordert Versuche, aber es wird mit der Zeit besser, vor allem, wenn das Netzwerk wächst und man mehr Menschen trifft, die einen ähnlichen Weg gehen.
Wirtschaftsmacher.com: Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
Fabian Koch: Der ist sehr getaktet. Ich stehe kurz vor dem Abschluss meiner Ausbildung, hole nebenbei die Matura nach, bin geschäftsführender Obmann meiner regionalen Jugendpartei – und baue AILEVATE auf. Ich teile meine Zeit sehr präzise ein: meistens Vollzeit arbeiten, in Pausen und freien Momenten am Business arbeiten und die Maturastunden so legen, dass ich bei den wichtigsten Terminen dabei bin. Mein Antrieb ist, etwas mit tatsächlichem Impact zu erschaffen, woran Menschen gerne mit mir gemeinsam arbeiten – und dabei mich und mein Umfeld stolz zu machen.
Wirtschaftsmacher.com: KI im Unternehmen ist ein großes Thema. Was ist Ihre Haltung dazu?
Fabian Koch: Ich möchte, dass wir KI so in Unternehmen bringen, dass sie wirklich der breiten Masse hilft – mit echtem Nutzen. Aus meiner Sicht geht es darum, Mitarbeiter zu entlasten und Unternehmen zu unterstützen, damit KI mit Menschen gemeinsam wächst, statt sie zu ersetzen. Idealerweise entstehen dadurch auch Arbeitsplätze, die gerne besucht werden.
Wirtschaftsmacher.com: Welche Ziele verfolgen Sie persönlich und mit AILEVATE?
Fabian Koch: Unternehmerisch will ich KI so zugänglich machen, dass sie im Alltag Benefits bringt – Entlastung für Mitarbeiter und Unterstützung für Unternehmen. Persönlich möchte ich langfristig eine Familie gründen und meinen Kindern alle Möglichkeiten an Bildung und Unterstützung bieten.
Wirtschaftsmacher.com: Welchen Rat geben Sie angehenden Unternehmern oder Führungskräften?
Fabian Koch: Winners don’t quit. Egal an welchem Punkt man steht: Fundament weiter ausbauen und weitermachen. Aus meiner Erfahrung gibt es wenig, was man wirklich falsch machen kann – außer untätig zu sein. Neue Fähigkeiten lernen, auf Events gehen, die man bisher vermieden hat, und den inneren Schweinehund überwinden. Wenn man in Bewegung bleibt, kommt man früher oder später in Fahrt.
Weitere Informationen gibt es unter www.ailevate.at oder auf der Social-Media-Seite von AILEVATE.